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Regeln für
gehirngerechte Kommunikation
Moderne
Modellvorstellungen der Wahrnehmung, des Denkens und der Kommunikation (Wertschöpfung geschieht
im Kopf) weisen den Weg zu einer auf den Erkenntnissen der
Hirnforschung aufbauenden Methodik
der Unternehmens- und Marketingkommunikation.
Zu
den wichtigsten Regeln, die es beim gehirngerechten Kommunizieren zu berücksichtigen
gilt, zählen unter
anderem die folgenden:
Das
Einordnen der kommunizierten Inhalte erleichtern
Durch
Bezugnehmen auf Anknüpfungspunkte aus der Erfahrungswelt unserer
Zielpersonen erleichtern wir
die Interpretation und Speicherung unserer Botschaften. In der
Marketing-Kommunikation zum Beispiel
gilt es, Verbindungen herzustellen zwischen den physikalisch-technischen
Eigenschaften eines Produkts
und den Bedürfnissen, Wünschen und Problemen der Anwender. Dabei ist
anzustreben, dass die
Anwender in ihrem Weltbild mit dem Produkt ein Potenzial zur Befriedigung
wichtiger Bedürfnisse assoziieren.
Dies setzt beispielsweise voraus, dass ein PR-Redaktor in der Lage ist,
sich rasch ein fundiertes
Verständnis komplexer Produkte und derer Anwendungsbereiche zu erarbeiten
und die relevanten
Aspekte gehirngerecht zu vermitteln.
Als
ein im oben dargelegten Sinn sehr wirksames Kommunikationsinstrument
erweisen sich in der Praxis
fundierte Berichte über erfolgreiche Anwendungsfälle (Success Stories).
Mit Success Stories lässt
sich anschaulich, konkret mit überzeugender Beweiskraft leine Brücke
schlagen vom Produkt zu dem
damit assoziierten Nutzen.
Eine
bewährte Strategie, mit der auf die Konstruktion des Weltbildes der
Konsumenten Einfluss genommen
werden kann, ist der Aufbau von Marken. Mit Marken werden markante Anker
gesetzt und mit positiven
Wertvorstellungen und Emotionen verknüpft.
Interesse
wecken
Interesse
schafft positive Gefühle, die unerlässlich sind für einen
wirkungsvollen Kommunikationsprozess.
Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf das Anknüpfen an
Vertrautem, das Erzeugen
von emotionaler Betroffenheit, das Einbeziehen persönlicher Erfahrungen
der Zielpersonen sowie
eine gut dosierte Anreicherung mit neuen, faszinierenden Elementen, welch
die Neugier befriedigen.
Auf
die Gefühle achten
Kommunikation
hat dann am meisten Aussicht, das Weltbild eines Menschen zu prägen, wenn
sie intensive
emotionale Erlebniswerte vermittelt. Direkte persönliche Kommunikation
und vor allem Events scheinen
hierfür besonders geeignet zu sein. Nicht zu unterschätzen sind jedoch
auch die Möglichkeiten,
in Print- und elektronischen Medien emotionale Kommunikationswirkungen zu
erzielen. Im Zentrum steht
dabei die Art und Weise, Fakten so darzustellen, dass sich die
Zielpersonen direkt und konkret angesprochen
und betroffen fühlen. Eine Botschaft, die zum Beispiel einem Menschen
glaubwürdig eine Lösung
für ein Problem verspricht, das ihn intensiv beschäftig, führt ihn
unverzüglich in einen positiven emotionalen
Zustand. Weitere entscheidende Elemente sind Textstil und Gestaltung sowie
Einsatz von Bildern
und Farben.
Logischer
Aufbau
Weil
im Gehirn neu eintreffende Informationen erst durch das Vernetzen und
Vergleichen mit im Gedächtnis
bereits gespeicherten Inhalten interpretiert werden können, ist der
logischen Abfolge der Kommunikation,
dem "roten Faden“, grösste Beachtung zu schenken.
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